• Der Schmuck, der
    aus dem (tiefen) Wasser kommt.

    Exotischer Charme inklusive!

Korallen - dafür gehen die Wiener Juweliere auch kurz unters Wasser

 

Korallen, die „Versteinerten Lebewesen des Meeres“, sind organische Produkte tierischen Ursprungs. Es sind die festen Bestandteile der Stützskelette von Korallentieren, die eine Härtestufe nach Mohs von ca. 4 aufweisen.

Ursprünglich hat das Tragen von Korallenschmuck gleichzeitig ausgedrückt, dass diese Person weit gereist ist. Heute gibt es natürlich Korallenschmuck überall, die Farbe und die Form der Korallen ermöglichen farbenfrohe, junge, ja fröhliche Schmuckstücke. Das Tragen hat Tradition – schon die alten Sumerer liebten es, Korallenschmuck zu tragen. Oft werden kleine Korallenstücke zu größeren zusammengefügt, denn auch bei den Korallen sind größere Stücke viel rarer. Durch den Rückgang der Korallenriffe ist es zu erwarten, dass das Material an Wert gewinnt.

Wiener Juweliere Korallen

Welche Korallenarten gibt es?

Wir unterscheiden zwischen

  • Edel-Korallen:
    Mittelmeer-Koralle
    Fernost-Koralle, auch Orientalische Koralle genannt

  • Gemeine Korallen:
    Schwarze Koralle
    Blaue Koralle
    Weiße Koralle
    Apfel-Koralle
    Gold-Koralle
    Bambus-Koralle
    Stein-Koralle
    Orgel-Koralle

  • Imitationskorallen:
    Kunststoffe, Porzellan, Keramik, Glas, Holz usw.

Welche bedeutenden Fundgebiete gibt es für Schmuckkorallen und wodurch unterscheiden sie sich?

Es gibt nur mehr ein großes Fundgebiet und das sind die asiatischen Meere! Der Mittelmeerraum ist nur mehr Kulturgeschichte, er wurde „totgefischt“.

Mittelmeer-Korallen
Charakteristisch ist eine feine, gleichmäßige bis unregelmäßige „fingerabdruckähnliche“ Struktur.
Bis auf Altbestände stammen die Korallen nicht mehr aus Italien, sondern werden aus Fernost nach Italien eingeführt und dort als „italienische Korallen“ vermarktet. Heute gibt es in Italien ein totales Fang- und Ausfuhrverbot.

Fernost-Korallen, auch „orientalische Korallen“
Fernost-Korallen unterscheiden sich von den alten Mittelmeer-Korallen durch ihre weißlichen Flecken,
Furchen und/oder schlierenartigen Strukturen.

Blaue und Schwarze Korallen
Beide Korallenarten stehen unter Artenschutz.
Artenschutz: für bestimmte organische Mineralien wurde zum Schutz vor der Ausrottung das Artenschutzgesetz eingeführt, wir sprechen vom „Washingtoner Artenschutzabkommen“ – ein Vertrag über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen.

Echte Schwarze Koralle
Schwarze Korallen sind über alle Ozeane der Welt verbreitet, wobei die meisten Arten in tropischen und subtropischen Gewässern leben.
Über ihre Verbreitung und Lebensweise ist aber in den wenigsten Fällen Näheres bekannt, denn sie leben meist in sehr tiefem Wasser und sind deshalb nur ansatzweise erforscht.
Vorkommen: in Tiefen von 3.000 bis 5.000 m, Indischer Ozean, Philippinen, Indonesien, Hawaii, Rotes Meer
Farbe: dunkelbraun bis tiefschwarz, seltener hellbraun bis blassgelb

Blaue Koralle
Zusammen mit der roten Orgel-Koralle ist sie die einzige riffbildende Korallenart, die nicht weiß ist. Die Färbung entsteht auf Grund von eingelagerten blauen Eisensalzen. Es gibt sehr große blaue Korallengerüste, die eine Höhe von 3 bis 4 Metern und eine Länge von über 20 Metern erreichen. Bei einer Wachstumszeit von jährlich 2 mm ergibt dies ein Alter von über 1.000 Jahren.
Vorkommen: Malaiischer Archipel, Rotes Meer, Indopazifik, Philippinen
Farbe: graublau, blau

Imitation, Fälschung oder wirklich eine echte Koralle? Die Wiener Juweliere machen Ihnen nichts vor. Am besten, Sie ‚tauchen‘ persönlich auf – beim Wiener Juwelier!

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Pflege für Korallenschmuck

Da Korallen wie Perlen / Zuchtperlen und Bernstein organische Produkte sind, verhalten sie sich ähnlich. Korallen bestehen aus Kalk, nach Mohs Härtestufe ca. 4, eine unsachgemäße Behandlung kann die Oberfläche beschädigen. Vorsicht vor chemischen Substanzen, also allen kosmetischen Präparaten, aber auch Schweiß. Reinigen sollte der Fachmann: Niemals mit Ultraschall, nur mit weichem Tuch angeklebte Schmutzpartikel abwischen. Ketten sollten, so wie alle Stein-, Perlen- und Zuchtperlenketten, regelmäßig geknüpft werden. Korallen bewahren Farbe, Oberfläche und Glanz jahrzehntelang, aber nur, wenn sie richtig getragen, gereinigt und aufbewahrt werden.

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