• Setzen Sie schönen Momenten
    die Krone auf –

    mit einem Schmuckstück der Wiener Juweliere.

Der Dresdner Grün

Der Ursprung des Dresdner Grün wird in Indien vermutet. Seine Geschichte lässt sich bis ins Jahr 1722 zurückverfolgen, als er in London aus einem Rohdiamanten mit 119,5 Karat oder 23,9 g geschliffen wird. Er ist mit 41 Karat oder 8,2 g der größte geschliffene, natürlich grüne Diamant, pendeloqueförmig und facettiert. Seine Farbe zeugt von einer Lagerstätte, an der er natürlicher Radioaktivität ausgesetzt war.

Die sächsischen Kronjuwelen

1742 erwirbt Kurfürst und König August III. von Sachsen den Diamanten bei der Ostermesse in Leipzig und lässt ihn von Hofgoldschmied Johann Friedrich Dinglinger in einen Orden vom Goldenen Vlies einarbeiten. Aus diesem Orden werden 1768 auf Anweisung von Friedrich August I. 2 Schmuckstücke angefertigt, darunter ein Hut-Ornament mit dem grünen Diamanten. Dieser Hutschmuck wird Teil der sächsischen Kronjuwelen.

Der Grüne im Grünen Gewölbe

Der Diamant zählt noch heute zum Bestand des Grünen Gewölbes in Dresden, der umfangreichsten barocken Schatz- und Kunstkammer Europas. Seine längste Abwesenheit von Dresden ist für den Zeitraum von 1945 bis 1958 dokumentiert, als er nach dem Zweiten Weltkrieg als Kriegsbeute in die Sowjetunion gebracht wird. Der Dresdner Grüne Diamant kann heute im Neuen Grünen Gewölbe im Residenzschloss Dresden besichtigt werden.
 
Bildquelle:

Pretiosensaal im Historischen Grünen Gewölbe Dresden, Wikimedia, Foto: SvenS D
Kopie des Diamanten Dresdner Grün vom "Reich der Kristalle" Museum in Müchen, Wikimedia, Foto: Chris 73

Der Dresdner Grün

  • Größe: 41 Karat oder 8,2 g
  • Form und Farbe: apfelgrün, pendeloqueförmig
  • Aufbewahrungsort: Neues Grünes Gewölbe, Residenzschloss Dresden

 

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