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    die Krone auf –

    mit einem Schmuckstück der Wiener Juweliere.

Das Collier der Königin
oder die "Halsbandaffäre"

Als sogenannte "Halsbandaffäre" geht in den Jahren 1785 und 1786 die folgende Begebenheit am französischen Hof in die Geschichte ein. Die Pariser Juweliere Charles Böhmer und Paul Bassenge sammeln einige Jahre lang Diamanten von außergewöhnlicher Größe und Reinheit für ein exklusives und höchst wertvolles Collier. Das Collier wird bald in ganz Europa bekannt, findet jedoch keinen Käufer, weil man überall vor dem Preis zurückschreckt. Auch Ludwig XVI. lehnt aufgrund des hohen Preises ab.

Eine mysteriöse Affäre

Ende 1784 suchen die Juweliere also einen Vermittler, der den König oder die Königin doch zu einem Kauf bewegen könnte. Sie wenden sich an die Gräfin de la Motte, die zusagt, mit der Königin zu sprechen. Kurz darauf vermeldet sie, dass die Königin an dem Halsband interessiert ist und dass ein hoher Herr mit königlichen Anweisungen zu den Juwelieren kommen würde. Der hohe Herr ist Kardinal Louis de Rohan, der einen gesenkten Preis von 1,6 Millionen Livres ausverhandelt. Es wird vereinbart, dass der Kaufpreis innerhalb von zwei Jahren in vier Raten beglichen werden soll. Vor der ersten Rate bittet er die Juweliere mit dem Halsband zu sich und zeigt ihnen einen Vertrag, der mit "Marie Antoinette von Frankreich" unterschrieben ist. Dann verhandelt er einen weiteren Preisnachlass und einer Verschiebung der ersten Rate. Kurz darauf überbringen die Juweliere der Königin vom König bestellte Diamantohrringe, zusammen mit einem Dankesschreiben für den Vertragsabschluss bezüglich des Colliers.

Der gefälschte Vertrag

Jetzt stellt sich jedoch heraus, dass die Königin diesen Auftrag niemals erteilt hat und dass ihre Unterschrift auf dem Vertrag gefälscht wurde. König Ludwig XVI. und Marie Antoinette sind entrüstet und lassen Kardinal Rohan verhaften. Dieser beruft sich auf die Gräfin de la Motte, die schließlich auch verhaftet werden kann. Als bekannt wird, dass ihr Ehemann, der Graf de la Motte, Steine aus dem Collier in London verkauft hat, wird der Kardinal wieder freigelassen. Die Affäre bringt angesichts des großen Wertes des fraglichen Colliers die Bürgerschaft auf und es können nicht alle Verwicklungen restlos aufgeklärt werden. Auch der unbeliebten Königin Marie Antoinette wird im Zuge dieser Affäre einmal mehr sinnlose Verschwendung vorgeworfen.

Bildquelle:
Königin Marie Antoinette, Wikimedia, Foto: Elisabeth Vigée Le Brun
Das Collier der Königin, Rekonstruktion, Château de Breteuil, Frankreich, Wikimedia, Foto: Jebulon

Das Collier der Königin oder die "Halsbandaffäre"

  • Größe, Form und Farbe: Mehrere Diamanten von außergewöhnlicher Größe und Reinheit
  • Aufbewahrungsort: Schloss Breteuil, Frankreich (Kopie)

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